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In nur 10 Jahren von aufstrebenden Stern zu einem der weltweit führenden E-Commerce Unternehmen – Unsere Geschichte


Kaja Grzybowska's picture

Das ist nicht noch eine weitere Geschichte über ein bescheidenes Start-up und seinen holprigen Weg, an dessen Ende es unerwartet zu einem der führenden Akteure im globalen IT-Markt aufsteigt. Die Ziele von Divante waren von Anfang an hoch gesteckt.    

„Wir sind Technik-Enthusiasten und Innovatoren und können es kaum erwarten zu sehen, wie sich unsere Ideen positiv auf das Leben der Menschen auf der ganzen Welt auswirken. Der Handel ist dafür der richtige Bereich.“ – Tomasz Karwatka, CEO und Mitbegründer von Divante

Selbst heute, mit mehr als 200 Mitarbeitern, 400 betreuten Kunden und über 1000 erfolgreich abgeschlossenen Projekten, ist das ein sehr ehrgeiziger Ansatz. Vor ein paar Jahren, als das Unternehmen noch regional und nur mit der Hälfte seiner heutigen Ressourcen arbeitete, war das eine mutige Vision – vor allem, weil Divantes Fokus auf E-Commerce-Technologie, die den Grundstein für die Entwicklung origineller Lösungen wie  Vue Storefront oder Open Loyalty legte und zu einer bedeutenden Zusammenarbeit mit SAP führte, nicht immer das Markenzeichen des Unternehmens war. 

Zu Beginn war Divante eher eine E-Commerce-Agentur mit einer Reihe unterschiedlicher Kompetenzen von IT bis UX sowie einer Prise Marketing. Damals schien es sogar akzeptabel, auf einer Erfolgshonorarbasis zu arbeiten – zu einer Zeit, als Divante noch auf der Suche nach seinem eigenen Weg war, indem es die bisherigen Erfahrungen von Tomasz und Piotr Karwatka vereinte.  

Die Geschichte der Gründer

Divante Wroclaw - Summer party

Obwohl beide Informatik studiert hatten, verliefen ihre Karrieren unterschiedlich. Während Tomasz sich auf die geschäftliche Seite von Projekten konzentrierte, mit dem Schwerpunkt auf UX, war Piotr fasziniert von der Welt der Open-Source-IT.

Diese Mischung aus vielfältigem Know-how ermöglichte es den beiden, 2008 ein Unternehmen zu gründen, das sehr schnell, aber vorerst hauptsächlich regional Erfolg hatte.  Zu diesem Zeitpunkt gehörten mehrere verschiedene AdTech-Unternehmen zur Divante-Gruppe, wie zum Beispiel Ideacto, eine interaktive Agentur; Quartic, ein Empfehlungssystem; Sendingo, ein E-Mail-Marketing-System, und WellCommerce, eine Shopping-Plattform.

Divantes Ziele neu definieren

Was das Unternehmen in Polen erreicht hat, war beeindruckend, aber Polen war nie das alleinige Ziel Divantes. Die globale Ausrichtung erwies sich jedoch als schwieriger, als es von der regionalen Perspektive aus den Anschein hatte. 

„Es wurde deutlich, dass ein großer Teil unserer Dienstleistungen nicht mit der ausländischen Konkurrenz mithalten konnte. Wir kannten die Besonderheiten dieser Märkte nicht. Wir sind in eine Sackgasse geraten und mussten einige schwere Entscheidungen treffen.“ – Tomasz Karwatka

Zu diesem Zeitpunkt definierte sich Divante neu, fokussierte sich auf Technologie, genauer gesagt auf E-Commerce-Software, und ersetzte nicht zuletzt die UX-Designabteilung durch ein Produktdesign-Team. All diese Änderungen bedeuteten eine Verlagerung hin zu marktnahen Lösungen, die sowohl die Bedürfnisse der Nutzer als auch die der Unternehmen erfüllen. E-Commerce war nicht nur wegen seines dynamischen Wachstums in US-Dollar eine gute Wahl, sondern auch wegen seiner spezifischen Anforderungen: Eine kurze Markteinführungszeit in Kombination mit einem schnellen Innovationszyklus ermöglicht es Divante, nahezu in Echtzeit maßgeblichen Einfluss darauf zu nehmen, wie Menschen mit Online-Marken in Berührung kommen.

Dank dieser Entscheidung, so schwer sie auch war, konnte Divante Auftragsarbeiten vermeiden und sich stattdessen auf die Entwicklung einer skalierbaren Technologie fokussieren, die es Händlern – sowohl Großunternehmen (Bosch, Wurth, Carrefour) als auch Start-ups wie Highsnobiety or Helloprint – ermöglicht, digitale Storefronts für ihre Produkte und Dienstleistungen zu erstellen und zu verwalten. 

Divante Wroclaw - workshops between Product Design and Marketing Teams

Ein Unternehmen mit offener Kultur

In Anbetracht der gegenwärtigen Situation von Divante mit insgesamt mehr als 200 Mitarbeitern, dem Hauptsitz in Wroclaw, einem Büro in Berlin sowie bald auch Büros in Amsterdam und NYC, war die Neudefinition ein Volltreffer. Aber Divante ist trotz seines dynamischen Wachstums weit davon entfernt, ein Konzern zu sein. Es mag vielleicht kitschig klingen, aber die Menschen bleiben Divantes wichtigstes Kapital.

„Wachsende Dimensionen gehen immer mit einer Nachfrage nach Talenten einher, wir bilden da keine Ausnahme. Um die Kreativität, das Engagement und die Eigenverantwortung der Teammitglieder zu erhalten, haben wir uns für das Tribal-Leadership-System entschieden, bei dem die Organisation in kleine Einheiten aufgeteilt wird. Auf diese Weise können wir den richtigen Personen die richtigen Aufgaben zuteilen – nicht nur auf Basis ihrer Fähigkeiten, sondern auch auf Basis ihrer persönlichen Ziele und ihres Potenzials.“ – Wojciech Gajewski, Head of Delivery bei Divante

Das Tribal-Leadership-System ermöglicht jedem Mitglied eine enge Zusammenarbeit mit dem lokalen Tribe-Management, was dabei hilft, die unkonventionelle Energie und Dynamik kleinerer Unternehmen zu erhalten.

Von modernen Technologien geleitet

Das erklärt auch, warum viele der Technologien von Divante Open Source sind und das Unternehmen Investitionen in die F&E-Abteilung als einen Weg betrachtet, die besten Mitarbeiter und Kunden anzuziehen, die dazu bereit sind, Grenzen zu überschreiten.

„Wir wollten immer eine klare Position in der Technologiewelt einnehmen, aber ohne diese Gemeinschaft von Menschen, die alle dasselbe anstreben, wäre das niemals möglich. Wir sind ständig auf der Suche nach leidenschaftlichen Menschen, die sich ganz der Entwicklung von Technologien verschrieben haben, die Veränderungen bewirken. Jetzt können wir uns den Luxus erlauben, auf diese Weise an unseren eigenen Projekten zu arbeiten und mit Kunden zusammenzuarbeiten, die dieses Ziel teilen, Kunden, die – auch wenn sie heute im Online-Bereich noch nicht führend sind – den Ehrgeiz haben, es morgen zu werden.“ – Tomasz Karwatka

Mit einem breiten Portfolio erfolgreich abgeschlossener Projekt klingt das gerechtfertigt, vor allem seit Programme wie Open Loyalty eine Masse an Kunden aus aller Welt anziehen, einschließlich Asien und den USA, den innovativsten aller E-Commerce-Märkte, und Vue Storefront das am schnellsten wachsende Open-Source-E-Commerce-Projekt auf GitHub ist.

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Das schlagende Herz des E-Commerce

Das Herz von Divante ist ein Ökosystem von E-Commerce-Produkten.

Das erste, 2017 entwickelt, war Open Loyalty, eine Loyalty-Plattform mit offener Architektur und gebrauchsfertigen Gamification-Funktionen. Es hatte großen Erfolg bei asiatischen Händlern, die stets auf der Suche nach Möglichkeiten sind, eine langfristige Beziehung zu ihren Kunden aufzubauen. 

Schon ein Jahr nach dem Start generierte die Plattform einen neuen Kunden pro Woche. Seitdem haben große Agenturen wie MotherApp, Scan Trust, ITC Group und Densu die Lösung bereits für ihre Partner, darunter weltweit führende E-Commerce-Unternehmen, implementiert. Alleine vergangenen Monat wurde Open Loyalty von zwei führenden Finanzinstituten mit Sitz in Vietnam und China implementiert.

Vue Storefront wiederum ist das Ergebnis einer Bottom-up-Initiative einer Gruppe von Mitarbeitern um Piotr Karwatka, deren Ziel es war, einen Ansatz für die Front-End-Entwicklung zu finden, der möglicherweise rentabel, aber zweifellos gewagt und unkonventionell ist.

„Es hat Spaß gemacht, an etwas völlig Neuem und Unvorhersehbarem zu arbeiten, etwas, das Dinge tatsächlich verändert. Aber ein noch besseres Gefühl war es, unsere Arbeit zu veröffentlichen und zu beobachten, wie sie wächst und sich zu einer Open-Source-Community entwickelt. Das Engagement von Entwicklern aus so vielen verschiedenen Ländern hat bewiesen, dass das, was wir hier tun, auf der ganzen Welt von Bedeutung sein kann.“ – Filip Rakowski, Senior Frontend Developer.

Heute gibt es rund um Vue Storefront ein ganzes Ökosystem. Kunden aus den USA, Europa und Asien eröffnen Shops auf Basis dieser Plattform und suchen Entwickler mit spezifischen Kenntnissen darüber. Es gibt bereits einen Marktplatz mit Plugins und eine lebhafte internationale Gemeinschaft, die regelmäßig Hackathons in Amsterdam, Tel Aviv, Berlin, Stockholm usw. organisiert. 

Um ein noch besseres Kundenerlebnis zu bieten, entwickelt das Vue Storefront-Team von Divante zusammen mit Mitwirkenden aus der Community das nächste Open-Source-Produkt auf der Basis von Vue.js. Die Idee von Storefront UI ist es, ein flexibles Toolset zum Erstellen einer Performance-orientierten Benutzeroberfläche für E-Commerce bereitzustellen. Dies ist ein neuer Ansatz zur Erstellung einer Benutzeroberfläche, der sich eher an den kundenspezifischen Anpassungsmöglichkeiten als an den Standardmöglichkeiten orientiert. Daher ermutigt das Vue Storefront-Team Entwickler, sich ihm anzuschließen.

Die Zukunft von Branchenführern verändern

Vue Storefront wurde nur wenige Monate nach dem Start und nach ein paar Stunden Debuggen in letzter Minute im Flugzeug in New York vorgestellt und entwickelte sich schnell zum Türöffner für eine bedeutende zukünftige Zusammenarbeit.

„Vue Storefront hat uns ins Rampenlicht gerückt und Technik-Giganten wie SAP angezogen, mit denen wir derzeit zusammenarbeiten. Die gute Arbeit, die wir geleistet haben, hat sich als die beste Marketingstrategie für das Unternehmen erwiesen.“ – Piotr Karwatka, CTO und Mitbegründer von Divante

Die Hauptakteure im digitalen Markt sind nicht sehr an externen Partnerschaften interessiert, was die Zusammenarbeit zwischen SAP und Divante besonders außergewöhnlich macht.

SAP suchte jedoch nicht nach einer Outsourcing-Lösung oder einem Subunternehmer, sondern nach einem Kooperationspartner. Als sich herausstellte, dass die Vision von Vue Storefront mit der Forschungs- und Entwicklungsarbeit von SAP für das eigene Produkt übereinstimmt, bot sich die Partnerschaft mit Divante als Chance, die TTM zu beschleunigen


SAP und Divante haben ein interdisziplinäres Team gebildet. Acht Entwickler auf Divante-Seite und zahlreiche Experten auf SAP-Seite, darunter ein SCRUM-Master, ein technischer Redakteur, ein Front-End-Architekt, Frontend-/Backend-Entwickler und QS. Die beiden Teams, verteilt auf mehrere Standorte in Europa und Nordamerika, arbeiten weiterhin täglich nach agilen Prinzipien zusammen. Diese Zusammenarbeit resultierte in einer ersten Veröffentlichung und Ankündigung auf der SAP CX Live Barcelona im Oktober 2018. SPARTACUS ist eine schlanke, Angular-basierte, vollständig entkoppelte JavaScript-Storefront, die eine Verbindung mit der SAP Commerce Cloud und potenziell anderen Services (CMS, Loyalty-Programm usw.) über die REST-API herstellt.

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Darüber hinaus konnte das Unternehmen aus Wroclaw den Riesen, der über 94.900 Mitarbeiter in mehr als 130 Ländern beschäftigt, von einem Open-Source-Modell überzeugen.

Die SPARTACUS Github page besuchen.

Wir stärken E-Commerce

Zum 10. Geburtstag von Divante sieht das Unternehmen eine glänzende Zukunft vor sich. Divante startet mit klar umrissenen Grundwerten, klar definierten Geschäftszielen und vor allem mit den richtigen Mitarbeitern am richtigen Ort in ein neues Jahrzehnt. Aber der Hunger nach mehr bleibt.

„Wir feiern nicht nur den erfolgreichen Abschluss unseres ersten Jahrzehnts, sondern vor allem den Beginn eines neuen Kapitels. Wir freuen uns auf neue spannende Abenteuer.“ – Tomasz Karwatka, CEO und Mitbegründer von Divante